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TV-Sender VOX verunglimpft Jäger


Sendung „hundkatzemaus“ mit fragwürdigem Beitrag / DJV ruft zu Protest auf


„350.000 Jäger töten jährlich 40.000 Hunde und 350.000 Katzen – mit fatalen Folgen für Tiere und ihre Besitzer“, so ähnlich wird die VOX-Sendung "hundkatzemaus" am 31. März 2012 eröffnet. Gefolgt von nachgestellten Szenen, die zeigen sollen, wie grausam Jäger zu Werke gehen: Angeblich erschießen sie tagtäglich geliebte Haustiere vor den Augen ihrer Besitzer. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) protestiert gegen diese Art von Stimmungsmache. Von Vergehen Einzelner auf die gesamte Jägerschaft zu schließen, ist unseriös und diffamierend. Die genannten Zahlen entbehren jeglicher Grundlage und werden als „Schätzungen von Tierschützern“ deklariert.
Die Realität sieht anders aus: Der „Gegenstand Haustier“ wird regelmäßig zur Ferienzeit einfach in der Natur entsorgt, Tierheime platzen aus allen Nähten. Eine entsprechende Hochrechnung von Tierschutzverbänden zeigt: Deutschlandweit gibt es inzwischen über zwei Millionen verwilderte Katzen. Diese Tatsachen werden im Bericht komplett ignoriert. Ebenso wie die Bedrohung heimischer Arten durch streunende Hunde und Katzen. Dabei wäre es ein Leichtes für die VOX-Redaktion gewesen, die entsprechenden Fakten zu recherchieren. Bereits 2002 hat das Umweltbundesamt die Hauskatze als „einen der wichtigsten schadensverursachenden Neozoen in Deutschland“ mit dem Gefahrenpotenzial „sehr hoch“ für Singvögel eingestuft. Weitere Studien zeigen: Gerade in der Brut- und Aufzuchtzeit erbeuten die rund zwei Millionen streunenden Katzen und Hunde in Deutschland durchschnittlich eine Million Kaninchen und Hasen und über sechs Millionen Vögel.
Auch Frösche und Eidechsen gehören zur häufigen Beute. Streunende Hunde töten im Frühjahr vermehrt wehrlose Rehkitze und trächtige Ricken. Zeugen dieses Dilemmas, das von verantwortungslosen Tierbesitzern angerichtet wird, sind Jäger. Zum Schutz der heimischen Tierwelt ist der Abschuss von verwilderten Haustieren für sie als Kann-Regelung gesetzlich verankert. Die Jägerschaft geht mit diesen Vorgaben verantwortungsvoll um.
Der DJV ruft dazu auf, sich bei der Redaktion von „hundkatzemaus“ und unter www.programmbeschwerde.de sachlich zu beschweren und eine ausgewogene Berichterstattung einzufordern.

Über diese Brücken sollen sie gehen


Fachtagung "Wiedervernetzung in der Praxis": Experten diskutieren erste Ergebnisse zum Modellprojekt "Grünbrücke Kiebitzholm"

In Deutschland fressen sich rund 230.000 Kilometer Straße und mehr als 33.000 Kilometer Eisenbahnlinien durch die Landschaft - mit steigender Tendenz. Damit nimmt auch die Zerschneidung natürlicher Lebensräume von Tieren und Pflanzen zu. Querungshilfen wie Grünbrücken indessen ermöglichen es Wildtieren, Autobahnen und andere Straßen gefahrlos zu passieren. Die Bauwerke leisten damit einen Beitrag zur Überwindung mancher Barriere und zur ökologischen Wiedervernetzung. Doch wie lässt sich das weitere Umfeld von Querungshilfen gestalten, damit diese langfristig funktionieren?

In dem Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben "Holsteiner Lebensraumkorridore" wird die modellhafte Einbindung von Querungshilfen in das Umland am Beispiel der Grünbrücke Kiebitzholm (Kreis Segeberg) entwickelt und erforscht. Zu diesem Thema findet vom 23. bis 24. November 2011 im Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume in Flintbek die Fachtagung "Wiedervernetzung in der Praxis" statt. Fachreferenten stellen erste Projektergebnisse vor. Die Schleswig-Holsteinische Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf und Prof. Dr. Beate Jessel (Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz) erläutern die Bedeutung des Projektes. Fallbeispiele wie das Life-Projekt Wildkatze oder das EU-Projekt Green Infrastructure sind weitere Tagungsinhalte. Die Veranstaltung, die sich an Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Praxis richtet, wird vom Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume unterstützt.

In einer bisher einmaligen Allianz arbeitet die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein als Projektträger mit dem Deutschen Jagdschutzverband, den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, dem Wildpark Eekholt und dem Institut für Natur- und Ressourcenschutz der Universität Kiel zusammen. Gemeinsames Ziel ist es, die Grünbrücke Kiebitzholm über große Verkehrsachsen hinweg langfristig in das Umland einzubinden - ein Leuchtturmprojekt in Schleswig-Holstein mit Signalwirkung für ganz Deutschland. Mit dem Vorhaben "Holsteiner Lebensraumkorridore" - gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums - setzen die Projektpartner ein Zeichen zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt der Bundesregierung.

Die Grünbrücke Kiebitzholm bei Negernbötel liegt an der Hauptverbundachse des Biotopsystems Schleswig-Holstein und wurde im Rahmen des Ausbaus der B 404 zur A21 gebaut und 2008 fertig gestellt.

Tierkinder: nur gucken, nicht anfassen!

- Falsch verstandene Tierliebe macht aus Reh, Hase und Co. Waisen -

Ob junge Hasen, Rehkitze oder Vogelküken - ab Ende April verwandeln sich Feld und Flur in eine große Kinderstube. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bittet daher alle Naturfreunde während der Brut- und Setzzeit um erhöhte Rücksichtnahme. In keinem Fall sollten Spaziergänger vermeintlich allein gelassene Jungtiere anfassen. Das schreckt die Muttertiere ab und macht Kitz und Co. tatsächlich zu Waisen.

Der gut getarnte Nachwuchs von Reh und Hase verbringt natürlicherweise die ersten Tage mutterseelenallein im hohen Gras - regungs- und nahezu geruchlos. Nur zum Säugen erscheint die Mutter. Was beim Menschen ein Fall fürs Jugendamt wäre, bietet in der Natur optimalen Schutz vor Fressfeinden wie dem Fuchs. Die Elterntiere beobachten ihren Nachwuchs übrigens meist aus sicherer Entfernung, um keine Räuber anzulocken. In Sachen Nachwuchspflege ist Tier eben nicht gleich Mensch. Der DJV empfiehlt Naturliebhabern, bei ungewöhnlichen Beobachtungen direkt einen Jäger in der Nähe zu informieren. Dieser kann die notwendigen Maßnahmen ergreifen.

Stöbernde Hunde können in der Brut- und Aufzuchtzeit viel Schaden anrichten. Denn hochträchtige Rehe sind bei weitem nicht mehr schnell genug, um erfolgreich vor ihnen flüchten zu können. Rehkitze, junge Hasen oder Vogelküken sind ebenfalls leichte Beute. Der DJV bittet daher Hundebesitzer, sich gerade in der Brut- und Setzzeit bis Ende Juni nur auf ausgewiesenen Wegen aufzuhalten und Hunde anzuleinen.

Jäger mit Scheinwerfern erfolgreich auf Hasenjagd


- Leichte Zunahme der Bestände gegenüber dem Vorjahr ermittelt -


Volkszählung beim Feldhasen im Herbst 2010: Durchschnittlich 13 (wissenschaftlich korrekt: 12,7) Feldhasen pro Quadratkilometer erspähten Jäger und Wissenschaftler bei ihren nächtlichen Scheinwerferzählungen auf Deutschlands Feldern und Wiesen - ein Tier mehr pro Quadratkilometer als im Herbst zuvor. Vorsichtige Hochrechnungen ergeben: Mindestens 4 Millionen Feldhasen leben in Deutschland.

Grundlage für diese Ergebnisse sind Zählungen in bundesweit über 450 Referenzgebieten für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD), das vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) 2001 initiiert wurde. Nach neun Jahren Zählen und Auswerten lässt sich eindrucksvoll belegen, dass die Feldhasenbestände in Deutschland weiterhin stabil sind. "Grund genug, dass der Feldhase in Nordrhein-Westfalen jetzt auf der Roten Liste heruntergestuft wurde", sagte DJV-Präsident Jochen Borchert.

Besonders beliebt beim Feldhasen ist das Nordwestdeutsche Tiefland, ergaben die WILD-Zählungen. Allein in Nordrhein-Westfalen - dem Hasenland Nummer 1 - lebten im Herbst 2010 auf einem Quadratkilometer 32 Tiere. Im Nordostdeutschen Tiefland (5 Tiere pro Quadratkilometer) und in den östlichen Mittelgebirgen (7 Tiere pro Quadratkilometer) tummelten sich deutlich weniger Langohren. Die Besätze nehmen aber dort leicht zu, wie Thüringen zeigt (von 6 auf 7 Hasen pro Quadratkilometer).

Die Wissenschaftler vergleichen regelmäßig die Ergebnisse der Frühjahrs- und Herbstzählung. Daraus ergibt sich die so genannte Nettozuwachsrate, die witterungsbedingt starken Schwankungen unterliegt. So fiel sie 2008 komplett aus und lag 2010 wieder bei 10 Prozent. Der bisherige Rekordwert mit 25 Prozent Nettozuwachsrate wurde 2007 ermittelt. Die Bejagung des Feldhasens orientiert sich an der Nettozuwachsrate und am tatsächlichen Bestand.

In den letzten drei Jahren wurde die Bejagung bundesweit nur sehr zurückhaltend durchgeführt. In Regionen mit vergleichsweise wenigen Hasen verzichten Jäger seit Jahren freiwillig auf die Bejagung. Gleichzeitig wurden die Schutzmaßnahmen intensiviert. Jüngstes Beispiel ist die Aktion "Farbe ins Feld", die vom DJV unterstützt wird: Noch 2011 sollen 12.000 Hektar zusätzliche Blühstreifen in der Agrarlandschaft entstehen.

Unter der Regie von Wissenschaftlern der Universität Trier, der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde erfassen speziell geschulte Jäger den Feldhasen im Frühjahr und Herbst. Lepus europaeus - wie Zoologen ihn nennen - wird dabei wissenschaftlich korrekt in der Dunkelheit gezählt, indem mit Scheinwerfern aus dem fahrenden Auto die Felder - entlang festgelegter Strecken - abgesucht werden.


Weitere Informationen zum Projekt WILD und zur Hasenzählung gibt es im Internet unter dem Button "Hasenzählung".

Große Allianz für mehr "Farbe ins Feld" (FiF)


Ziel für 2011: 12.000 Hektar zusätzliche Blühflächen in Deutschland


Im Rahmen des Projektes Farbe ins Feld (FiF) sollen noch dieses Jahr 12.000 Hektar neue Blühflächen in Deutschland entstehen. Eine breite Allianz macht sich dafür stark: Deutscher Jagdschutzverband (DJV) und Fachverband Biogas (FvB) bieten ihren Mitgliedern in Kooperation mit verschiedenen Saatgutfirmen pünktlich vor der Aussaat 2011 Nachlässe von 15 Prozent auf bestimmte Samenmischungen an. Ideelle Unterstützer des FiF-Projektes sind die Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE), das Deutsche Maiskomitee (DMK) und die Jägerstiftung natur+mensch. Weitere Informationen zu FiF gibt es auf der Internet-Seite www.farbe-ins-feld.de.

Für die Anlage von Blühstreifen als Bejagungsschneisen im Maisfeld gibt es aktuell in sechs Bundesländern Erleichterungen bei den Betriebsprämienanträgen: Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein bieten jetzt spezielle Nutzungscodes an. Die neue Regelung gilt, wenn für die betreffenden Flächen nur die Betriebsprämie und keine Agrarumweltmaßnahmen beantragt werden. Damit müssen Landwirte künftig in diesen Bundesländern Bejagungsschneisen nicht mehr gesondert ausmessen und beantragen. Dieses bürokratische Hindernis schreckte bislang viele Landwirte davon ab, Blühstreifen als Bejagungsschneisen in ihren Feldern anzulegen. Die Verbände fordern auch die übrigen Bundesländer auf, diese wichtige Vereinfachung bei der Anlage von Bejagungsschneisen möglich zu machen, indem die entsprechenden Codes kurzfristig für die Antragstellung 2011 eingeführt werden.

Da Blühstreifen nachweislich einen positiven ökologischen Nutzen in der Ackerflur entfalten, unterstützen viele Bundesländer deren Anlage mit verschiedenen Förderprogrammen. Dabei sind unterschiedliche Bedingungen einzuhalten, die auf der Seite www.farbe-ins-feld.de abgerufen werden können. Dort finden sich auch grundsätzliche Hinweise zur Anlage von Bejagungsschneisen und Blühstreifen. Die Allianz der Verbände setzt neben den Länderprogrammen zunehmend auf freiwillige Blühstreifen-Maßnahmen ohne Förderung, weil die Programme teilweise auslaufen, wie das Beispiel Bayern zeigt.

Mit den Blühstreifen entstehen zusätzliche Lebensräume und Nahrungsquellen für viele nützliche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge sowie für Vögel oder kleinere Säugtiere. Blühstreifen im Acker schaffen zudem Abwechslung im Landschaftsbild und wirken sich wohltuend auf den Erholung suchenden Menschen aus. Blühstreifen als Bejagungsschneisen angelegt wirken den Bejagungsproblemen von Schwarzwild im Maisbestand entgegen. So können gemeinsame Ziele von Ackerbau, Biomasseproduktion, Jagd und Naturschutz in der Agrarlandschaft in Einklang gebracht werden. Die Akzeptanz in der Bevölkerung wird erhöht.

Ein Drittel weniger Wildschweine erlegt


- DJV-Jagdbilanz 2009/10: Einbrüche bei Neozoen und Schwarzwild richtig bewerten -

Über 200.000 Wildschweine weniger als im Rekordjahr zuvor haben die Jäger von April 2009 bis März 2010 erlegt. Der Wert von 440.300 Wildschweinen ist jedoch der sechsthöchste seit Beginn der Aufzeichnungen in den 1930er Jahren. Dies geht aus der bundesweiten Jagdbilanz hervor, die der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) heute veröffentlicht hat. "Starke Schwankungen von Jahr zu Jahr sind normal beim Schwarzwild. Sie können ihren Bestand innerhalb eines Jahres sogar fast verdreifachen, wenn Klima und Nahrungsangebot stimmen", kommentierte DJV-Präsident Jochen Borchert die Ergebnisse. Die Jäger seien deshalb nach wie vor gefordert, durch intensive Bejagung Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen gering zu halten und die Gefahr eines Ausbruchs der Schweinepest zu senken.

Schalenwild: Reh und Wildschwein ganz vorn

Das Frühjahr 2009 war ausgesprochen kalt, was zu einer höheren Sterblichkeit beim Wildschweinnachwuchs führte. Allerdings haben die Jäger im darauf folgenden Sommer vermehrt Frischlinge gesichtet - ein Zeichen, dass Wildschweine die hohen Verluste zumindest teilweise über zweite Würfe ausgleichen konnten. Bis zu acht Junge kann eine Bache pro Wurf säugen. Im Januar und Februar 2010 herrschte dann wegen der hohen Schneelagen Notzeit in vielen Bundesländern. Zahlreiche Schwarzwild-Jagden mussten abgesagt werden. Beide Effekte machten sich in Form einer geringeren Strecke bemerkbar.

Nummer eins in der Jagdstatistik ist das Rehwild mit 1,15 Millionen erlegten Tieren. Die Millionengrenze hatte die Rehwildstrecke erstmals 1992/93 überschritten und hält sich seitdem auf diesem hohen Niveau. Durch die Regulation des Pflanzenfressers Reh leisten die Jäger einen wichtigen Beitrag zur Naturverjüngung der Wälder.

Neozoen: Waschbär und Marderhund auf dem Vormarsch - trotz sinkender Strecke

Tierische Neubürger, so genannte Neozoen, sind weiter auf dem Vormarsch, obwohl die Zahl der erlegten Tiere beim Marderhund um über 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen ist und 2009/10 nur bei rund 17.500 lag. Hauptursache ist eine Räude- und Staupeepidemie im Nordosten Deutschlands, die den Bestand merklich dezimierte. Aktuelle Ergebnisse des Wildtier-Informationssystems der Länder Deutschlands (WILD) zeigen allerdings, dass der Marderhund bundesweit in immer mehr Jagdbezirken auftaucht. 2009 war er bereits in 84 Prozent der Brandenburgischen Jagdbezirke anzutreffen, drei Jahre zuvor lag die Quote lediglich bei 66 Prozent. Beim Waschbär (49.800; minus 9 Prozent) waren die Einbußen in der Jagdstrecke weniger ausgeprägt. Auch hier zeigt das wissenschaftliche Monitoring-Projekt der Jäger, WILD, eine deutliche räumliche Expansion der Art in Deutschland.

Flugwild: Wildtauben führen Streckenliste an, Graugans legt stark zu
Über 62.000 Gänse, darunter hauptsächlich Graugänse, haben die Jäger in der Jagdsaison 2009/10 erlegt. Das sind knapp 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Einher geht diese Entwicklung mit steigenden Brutpaar-Beständen, wie WILD eindrucksvoll zeigt: Knapp 30.000 Brutpaare gibt es inzwischen in Deutschland (ohne Bayern). Die bisherigen wissenschaftlichen Schätzungen lagen lediglich bei 17.000 bis 20.000 Brutpaaren für ganz Deutschland.

Kaninchen hat sich weiter erholt, Witterung beeinflusst Feldhasen-Strecke

Wildkaninchen scheinen sich von den langjährigen Seuchenzügen sehr gut erholt zu haben. Nach dem Tiefststand mit 143.000 Stück Anfang der 90er Jahre, kamen im vergangenen Jahr mit rund 259.700 Stück etwa 12 Prozent mehr Kaninchen als im Vorjahr zur Strecke.

Die Zahl der erlegten Hasen hat in den letzten zwei Jahren abgenommen und lag 2009/10 bei knapp 383.000 Tieren. Diese Entwicklung beim Feldhasen geht einher mit sinkenden Zuwachsraten für 2008 und 2009 nach Rekordzuwachs im Jahr 2007, wie Wissenschaftler für WILD ermittelt haben. Für den Rückgang sind vor allem widrige Witterungsverhältnisse im Frühjahr verantwortlich. Die Jäger reagieren auf diese natürlichen Bestandsschwankungen mit angepassten Abschusszahlen, was sich in der Jagdbilanz widerspiegelt. Der Feldhasen-Bestand wird anhand der WILD-Daten derzeit auf bundesweit rund 4 Millionen Tiere hochgerechnet.

Der Wald-Wild-Konflikt - Welches Jagdrecht braucht der Wald?


- DJV nahm am Fachgespräch der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen teil -

"Der Wald braucht ein angewandtes Jagdrecht, dass sowohl den Ansprüchen von Wald, Wild und Mensch gerecht wird", so beantwortete Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsens (LJN) und im Präsidium des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) für Forstwirtschaft zuständig, die zentrale Frage des Fachgesprächs zum Thema "Der Wald-Wild-Konflikt - Welches Jagdrecht braucht der Wald?". Neben Dammann-Tamke hatte die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Ende November die Vorsitzende des Ökologischen Jagdverbandes (ÖJV), Forstwissenschaftler der Universität Göttingen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäßer Waldwirtschaft sowie der Deutschen Wildtier Stiftung nach Berlin zu einem Gedankenaustausch eingeladen.

Dabei bekräftigte Dammann-Tamke, dass der überwiegende Teil der Jäger sich seiner Verantwortung für den Wald und artgerechter, angepasster Wildbestände durchaus bewusst sei. Keineswegs werde negiert, dass es punktuell zu hohe Schalenwildbestände in den Revieren gäbe, die den berechtigten Interessen der Forstwirtschaft im Wege stünden. Dammann-Tamke gab aber zu bedenken, dass die Jägerschaft nicht nur Dienstleister und Partner der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer sei und oft schon seit Generationen Verantwortung für Reviere übernommen habe. Jäger seien zudem auch Kunden, die zum Teil eine hohe Pacht dafür zahlten, um die Jagd ausüben zu dürfen. Daher hätten sicher auch Jäger berechtigte Ansprüche zum Beispiel an den Wildbestand in ihrem Revier.

Aus Sicht des DJV tragen die Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer daher eine hohe Verantwortung, um die Interessen der Forstwirtschaft und der Jäger zu berücksichtigen und mit einander in Einklang zu bringen. Die vielerorts angestrebte Maximierung von Jagdpacht bei gleichzeitiger Minimierung von Wildverbiss sind nicht miteinander zu vereinbaren und nicht zielführend. Die Probleme lassen sich innerhalb des bestehenden Jagdrechts lösen, wenn sich alle beteiligten Akteure demselben Ziel verpflichtet sähen. Wenig hilfreich sind einseitige, zum Teil polemische Schuldzuweisungen in Richtung Jägerschaft.

Mit Winterspeck und echtem Pelz gegen die Kälte


- Wie Wildtiere der kalten Jahreszeit trotzen -

Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken. Während sich der Mensch gemütlich in die gute Stube zurückzieht, haben Wildtiere weder Kamin noch Kuscheldecke. Doch über Generationen haben sie sich angepasst - mit Energiesparmodus, Bioheizung oder einfach Dauerschlaf. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) in Bonn stellt heute Überlebensstrategien einzelner Wald- und Feldbewohner vor.

Rehe legen sich beispielsweise einen schützenden Echthaar-Mantel zu. Die einzelnen Haare des Winterfells sind hohl und gewellt und sorgen so für ein Luftpolster, das vor Kälte schützt. Das reicht einem Vegetarier jedoch nicht: Reh und Hirsch leben im Energiesparmodus und senken Herzschlag und Körpertemperatur ab, ohne jedoch in einen Winterschlaf zu fallen. Denn der Tisch ist im Winter nur spärlich gedeckt, Diät ist angesagt.

Rehe wirken im Winterhalbjahr, besonders bei Schnee, oftmals zutraulich. In Wirklichkeit sind die Tiere in wenigen Sekunden fluchtbereit, wenn sich Menschen abseits der Wege nähern, der Herzschlag rast. Die Flucht wird nur bis zum letzten Moment hinausgezögert, um Energie zu sparen. Flucht vor frei laufenden Hunden oder Menschen verbraucht wertvolle Fettreserven, die eigentlich bis zum Frühjahr reichen müssten. Der DJV appelliert daher an alle Erholungssuchende, Wildtieren zuliebe auf den Wegen zu bleiben und diese nicht zu erschrecken.


Der Dachs mutiert im Herbst zum umweltbewussten Heizungsbauer: Um es in seinem Bau schön kuschelig zu haben, häuft er jede Menge Pflanzenmaterial an - über den Winter verrottet die Bioheizung und setzt Wärme frei. Und was Menschen gerne vermeiden, ist beim Dachs im Herbst Programm: das Anfuttern einer dicken Speckschicht. Diese wärmt in der kalten Jahreszeit und sorgt für lebenswichtige Energie. Während seiner Winterruhe wacht der Dachs ab und an auf, um etwas zu fressen. Anders als beim Winterschlaf verringert sich bei der Winterruhe nur der Herzschlag, nicht jedoch die Körpertemperatur.

Die Haselmaus verschläft den Winter genüsslich und regt sich erst im Frühjahr wieder. Ihr warm gepolstertes und frostsicheres Nest befindet sich in Erdhöhlen oder Baumstümpfen. Vor dem großen Schlafen frisst sie sich genügend Winterspeck an. Sobald die Außentemperatur unter fünf Grad sinkt, fällt sie in einen Tiefschlaf - schöne Träume garantiert. Ihre Körperwärme gleicht sich dann der winterlichen Witterung an. Auch Atmung und Herzschlag werden auf das Nötigste reduziert. Werden die Tage wieder länger und steigt die Umgebungstemperatur, benötigt der Nager die verbliebenen Fettreserven, um aufzuwachen und sich warm zu zittern.

Hirsch, Haselmaus und Co. können sich freuen  Bundesamt für Naturschutz fördert Wiedervernetzung von Lebensräumen


NEGERNBÖTEL.   Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf und Herr Matthias Herbert, Abteilungsleiter im Bundesamt für Naturschutz (BfN), haben heute (23. September) die Grünbrücke Kiebitzholm bei Negernbötel (Kreis Segeberg) besucht. Dabei überreichte Matthias Herbert den Förderbescheid für das Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben "Holsteiner Lebensraumkorridore", das vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird. Empfänger ist die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein als Projektträgerin.

"Ein Erprobungs- und Entwicklungsvorhaben ins eigene Bundesland zu holen, ist ja immer wie ein kleiner Ritterschlag. Denn die ausgewählten Projekte haben bundesweite Signalwirkung, sollen Schutz- und Nutzaspekte zusammenführen und zum Erhalt der Biologischen Vielfalt beitragen", sagte Umweltministerin Rumpf. Ein Jahr lang hat die Stiftung Naturschutz zusammen mit ihren Projektpartnern während der Voruntersuchung gemeinsam mit Landwirten, Jägern, Gemeindevertretern und Wissenschaftlern Ideen gesammelt und skizziert, wie ein erfolgreiches Hauptvorhaben "Holsteiner Lebensraumkorridore" aussehen kann.

"Zentrales Anliegen ist die modellhafte Einbindung von Querungshilfen über die neu gebaute Bundesautobahn A 21 bei Negernbötel. Durch investive flankierende Maßnahmen des Naturschutzes und der Landespflege sollen beispielhaft die Potenziale zur Erhaltung von national bedeutsamen Lebensraumnetzen demonstriert werden", erklärte Herbert. "Bis 2013 stellen wir dazu nun der Stiftung Naturschutz 780.000 Euro für das Hauptvorhaben und der Universität Kiel 480.000 Euro für die wissenschaftliche Begleitung zur Verfügung." Hinzu kommen rund 300.000 Euro landeseigene Mittel aus Schleswig-Holstein.

Autobahnen und Bundesstraßen trennen Lebensräume und stellen für Tiere und Pflanzen oft unüberwindbare Barrieren dar. Die Stiftung Naturschutz will in dem Projekt gemeinsam mit dem Deutschen Jagdschutzverband, den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr, dem Wildpark Eekholt sowie dem Ökologie-Zentrum der Universität Kiel neue Freiräume für Tiere und Pflanzen schaffen und vernetzen.

Das Modellvorhaben im Kreis Segeberg ist ein bedeutender Beitrag zur Umsetzung der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt der Bundesregierung und stellt zugleich eine beispielhafte Allianz von Akteuren zur Realisierung eines Naturschutzprojekts dar.

Gutachten belegt: Waffensteuer ist rechtswidrig und willkürlich


- Jäger erfüllen öffentliche Aufgaben / Winnenden kein Argument für Haushaltsanierung -

Die von der Stadt Stuttgart geplante Besteuerung von Waffenbesitz ist rechtswidrig. So lautet das Ergebnis eines von Professor Johannes Dietlein - Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf - erstellten Rechtsgutachten. Das Gutachten wurde vom Forum Waffenrecht und den ihm angeschlossenen Dachverbänden der Jäger (DJV) und Sportschützen (DSB) sowie Handel (VDB) und Industrie (JSM) in Auftrag gegeben, um bereits im Vorfeld die Rechtslage zu klären und letztlich die Jäger, Sammler und Sportschützen vor einer Besteuerung ihrer Sportgeräte, Jagd- und Sammelwaffen zu bewahren.

Das Gutachten belegt, dass die Waffenbesitzsteuer in der Sache unzulässig, völlig willkürlich ist und in keinem Verhältnis steht. So können Jäger und Schützen ihr Bedürfnis nach Jagd- und Sportwaffen eindeutig nachweisen, der Besitz ist durch das bundesweit gültige Waffengesetz geregelt. Kommunen hingegen sind nicht dafür zuständig, mit einer Steuer den Waffenbesitz zu regulieren. Darüber hinaus fehlt für eine kommunale Steuererhebung bereits der örtliche Bezug, da das Waffengesetz nicht vorschreibt, dass die rechtmäßig erworbenen Waffen auch am Wohnort aufbewahrt werden müssen. Mit der gleichen Logik könnten auch Tennisschläger oder Fußbälle besteuert werden.

Das Forum Waffenrecht und die angeschlossen Verbände bestreiten darüber hinaus, dass sich durch die kommunale Lenkungssteuer ein Plus an Sicherheit erzielen lässt, da insbesondere die Zahl illegaler Waffen dadurch nicht sinkt. Gleichzeitig werden legale Waffenbesitzer über Gebühr belastet.

Die legalen Waffenbesitzer wehren sich entschieden dagegen, dass jetzt unter dem Deckmäntelchen der Gewaltprävention Kommunen planen, ihren Finanzhaushalt durch eine Waffensteuer zu sanieren. Noch schärfere Gesetze oder neue Steuern lehnen sie als völlig wirkungslos ab. Die oben genannten Verbände appellieren deshalb an die Stadt Stuttgart auch im Hinblick auf die Ergebnisse des Rechtsgutachtens, von der geplanten Steuer Abstand zu nehmen.

Wie eine Bierflasche einen Waldbrand verursacht


- Schon kleinste Scherben können ein höllisches Feuer auslösen-

Fahrlässige Tötung durch weggeworfene Bierflaschen: Der Vorwurf klingt skurril, hat jedoch einen ernsten Hintergrund. Glasscherben wirken wie Brenngläser und können schnell ein flammendes Inferno entfachen - eine tödliche Gefahr für Wildtiere und Menschen. Die anhaltende Trockenheit erhöht die Wald- und Grasflächenbrandgefahr derzeit drastisch. Bereits am vergangenen Wochenende gab es einige Brände in Deutschland. Darauf weist heute der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) in Bonn hin. Laut Deutschem Wetterdienst besteht für den größten Teil der Republik hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr. Zudem verletzen sich jährlich tausende Wildtiere schwer durch Verpackungsreste aus Kunststoff, Glas oder Metall in der freien Natur. Der DJV appelliert von daher an alle Erholungssuchenden, ihren Müll mit nach Hause zu nehmen und dort in den vorgesehenen Tonnen zu entsorgen.

Keine Steuer auf Jagdwaffen!


- Jäger erfüllen öffentliche Aufgaben / Winnenden kein Argument für Haushaltsanierung -

Der Deutsche Jagdschutz-Verband (DJV) lehnt eine Waffensteuer, wie sie derzeit in Stuttgart diskutiert wird, komplett ab. Ein Plus an Sicherheit lässt sich durch eine kommunale Waffensteuer nicht erreichen, da insbesondere die Zahl illegaler Waffen dadurch nicht sinkt. Gleichzeitig werden legale Waffenbesitzer über Gebühr belastet. Der Dachverband der Jäger wehrt sich entschieden dagegen, dass jetzt unter dem Deckmäntelchen der Gewaltprävention Kommunen planen, ihren Finanzhaushalt durch eine Waffensteuer zu sanieren.

Die geplante kommunale Lenkungssteuer ist völlig willkürlich, inakzeptabel und sogar rechtlich bedenklich. "Wir erfüllen vielfältige Aufgaben, die im öffentlichen Interesse liegen und tun das gerne. Dafür brauchen wir aber das richtige Handwerkszeug und dürfen nicht auch noch extra zur Kasse gebeten werden", sagte DJV-Präsident Jochen Borchert. Zu den Aufgaben der Jäger gehören beispielsweise die Vermeidung von Wildschäden in Wald und Feld, die Prävention von Tierseuchen wie Schweinepest oder der Einsatz bei Wildunfällen. Die Regulierung von Stadtfüchsen erfordere andere Waffen als etwa die Ansitzjagd auf Wildschweine im Maisfeld oder das Erlösen eines beim Wildunfall schwer verletzten Rehs, so Borchert.

Der Städtetag in Baden-Württemberg hat kürzlich ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben, um die Einführung einer Waffensteuer zu begründen. Demnach soll diese rechtmäßig sein. Der DJV widerspricht dieser Aussage vehement und lässt derzeit gemeinsam mit dem Forum Waffenrecht die Zulässigkeit einer solchen Waffensteuer im Detail prüfen. Schon jetzt steht fest: Jäger können ihr im öffentlichen Interesse liegendes Bedürfnis nach Jagdwaffen eindeutig nachweisen, der Besitz ist durch das bundesweit gültige Waffengesetz geregelt. Kommunen hingegen sind nicht dafür zuständig, mit einer Steuer den Waffenbesitz zu regulieren.

Am Anfang stehe immer der Vorsatz zur Tat, erst dann die Wahl der Waffe, betonte Borchert: "Kain hätte Abel wahrscheinlich trotz Waffensteuer und strenger Gesetze ermordet." Ob die Tatwaffe letztendlich besteuert sei oder nicht, spiele für den Täter keine Rolle. Um einen Amoklauf wie in Winnenden zu verhindern, muss nach Ansicht des DJV das Übel an der Wurzel gepackt und mehr Geld investieren werden für die soziale und psychologische Betreuung von auffälligen Mitmenschen.

Noch schärfere Gesetze oder neue Steuern lehnt der DJV als völlig wirkungslos ab. An alle legalen Waffenbesitzer appellierte Borchert, ihre Waffen immer sachgemäß zu verwahren, damit Unbefugte keinen Zugriff haben. Wenn die Waffe unter dem Kopfkissen liege, nütze auch der beste Waffenschrank nichts, betonte der DJV-Präsident.

Mitnahme von Munition im Fluggepäck bleibt erlaubt


– DJV erreicht Ausnahmeregelung –

Die Mitnahme von Munition im Fluggepäck bleibt wie bisher erlaubt. Das teilte das Bundesinnenministerium in einem Schreiben vom 15. April 2010 mit. Damit ist es dem DJV gemeinsam mit anderen Verbänden über das Forum Waffenrecht gelungen, durch frühzeitig Intervention ein drohendes Verbot über die ab dem 29. April 2010 gültigen neue EU-Verordnung (VO (EU) Nr. 185/2010) abzuwenden.

Mit Wirkung vom 29. April 2010 wird laut Schreiben des Ministeriums folgende Ausnahmegenehmigung erteilt: „Im aufgegebenen Gepäck ist das Mitführen von Munition (Patronen für Handfeuerwaffen) zum persönlichen Gebrauch für eine Person vorbehaltlich der einschlägigen Vorschriften, insbesondere der aktuellen Fassung der Gefahrgutvorschriften für die Mitnahme von gefährlichen Gütern nach dem Luftverkehrsgesetz, erlaubt. Die waffenrechtlichen Bestimmungen bleiben hiervon unberührt.“

Diese Formulierung bedeutet im Endeffekt, dass die bisherige Handhabung letztlich beibehalten werden kann. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass bei inner- und außereuropäischen Flugreisen zusätzlich die dort gültigen Bestimmungen zu beachten sind. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Luftfahrt-Bundesamtes unter www.lba.de.
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Kooperation für Not leidende Jagdhunde


Stiftung natur+mensch und Krambambulli Jagdhundhilfe e.V. vereinbaren Zusammenarbeit

Arbeitswille, Jagdpassion, Schutztrieb und Raubzeugschärfe – diese Eigenschaften machen den Jagdhund zum hochgeschätzten Jagdbegleiter. Gerät der Gebrauchshund aber an Halter, die ihn nicht seinem Naturell entsprechend fordern, werden ihm die für die Jagd gezüchteten Eigenschaften oft zum Verhängnis. Missverstanden und unfachkundig behandelt gilt er bald als aggressiv oder schwer erziehbar und landet im Tierheim. Nach mehreren gescheiterten Vermittlungen bleiben ihm meist nur noch die Perspektiven Dauerarrest oder Einschläferung.

„Um solche leidvollen und oft todbringenden Jagdhundekarrieren wirksam zu beenden und für einen Bewusstseinswandel bei Hundehaltern einzutreten, brauchen wir spezialisierte Tierschutzorganisationen wie die bundesweit aktive Krambambulli Jagdhundhilfe“, sagt Dr. Rolf Eversheim, Geschäftsführer der Stiftung natur+mensch. Die vom Deutschen Jagdschutz-Verband gegründete Stiftung will den Jagdhundetierschutz von Krambambulli durch Öffentlichkeitsarbeit und auch finanziell unterstützen. Im November startet die Stiftung einen entsprechenden Spendenaufruf. „Wir sind sicher, dass wir mit diesem Anliegen bei vielen Jägern ein offenes Ohr finden“, erklärt Eversheim.

Gemeinsame Ziele und Überzeugungen verbinden die beiden im jagdlichen Umfeld beheimateten Organisationen: „Wir wünschen uns einen Tierschutz, der sich zu Jagd und Jägern bekennt, in welchem die Partnerschaft zwischen Jagdhund und Jäger im Vordergrund steht,“ sagt Krambambulli-Vorsitzende Gabriele Winter nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Spendenkonto: 800 800, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00), Stichwort: Jagdhunde

Pressekontakt:

Stiftung natur+mensch
Kai Pleuser
Tel.: 0228 94906 62
Fax: 0228 94906 63
k.pleuser@stiftung-natur-mensch.de
Niebuhrstraße 16c, 53113 Bonn
www.stiftung-natur-mensch.de

Krambambulli Jagdhundhilfe e.V.
Bernd Nickoleit
Sabine Hochhäuser
Tel.: 02638 947 84 86
bernd.nikoleit@krambambulli.de
Hauptstraße 41, 53547 Breitscheid
www.krambambulli.de

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Als Mehrmarkenhändler bieten wir Ihnen Farzeuge aller Marken sowie EU-Neuwagen, selbstverständlich machen wir die Kundendienste und Service für diese Fahrzeuge ohne Verlust der Garantie! Schaun Sie einfach mal rein: unter Wunschauto oder Zentrallager im oberen Reiter.
Als Mehrmarkenhändler bieten wir Ihnen Farzeuge aller Marken sowie EU-Neuwagen, selbstverständlich machen wir die Kundendienste und Service für diese Fahrzeuge ohne Verlust der Garantie!
Schaun Sie gleich mal rein:

http://www.autoservice-schott.de/wunschauto-konfigurator.php?page=wunschauto

 


Horrido und ein herzliches Waidmannsheil!

Herzlich willkommen auf unserer Homepage für Jäger

die sich für Allradfahrzeuge und Zubehör interessieren.

Bitte besuchen Sie auch folgende Homepage unseres Hauptbetriebes:

http://www.autoservice-schott.de

 
 
 
 

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